2. Castrol Braunsberg Sprint (Hainburg)

von Jürgen, am 13.09.2009, keine Kommentare

Kurz vor dem Wochenende bekam ich die Info, dass in Hainburg der 2. Castrol Braunsberg Sprint veranstaltet wird vom Triumph Club Wien. Zuerst dachte ich es geht sich zeitlich nicht aus und die Wetterprognose war auch nicht berauschend. Aber ich hatte mir den Termin mal in meinem Kopf notiert. Am Samstag nahm ich mir dann vor Sonntag früh aufzustehen um zu sehen, was der Wettergott sich ausgedacht hat. Und ich hatte Glück, ebenso die Veranstalter des 2. Castrol Braunsberg Bergsprints. Es schien als wäre tolles Wetter angesagt.

Am Tag davor hatte ich die Ausrüstung bereits vorbereitet und noch ein paar Infos aus dem Netz geholt bezüglich Motorsportfotografie. Die mich nicht gerade ermutigten, da dies anscheinend nicht so einfach ist. Aber so gut wie möglich merkte ich mir ein paar Infos und hoffte auf ein paar gute Treffer.

Die Ersten luden die Maschinen ab

In Hainburg angekommen, packten die Ersten bereits ihre Maschinen aus. Ich gesellte mich zu Jürgen “ABI” Arbeithuber, der mit seiner GSX-R 1000 für die Rennstrecke hergerichtet, für Hainburg an den Start ging. Professionell wie immer waren auf dem Motorrad bereits die Heizdecken montiert und ein kleines Zelt mit Verpflegung aufgebaut für die Crew. Kurz das Motorrad vom Jürgen und von Manfred Köck, der mit einer Cagiva Mito an den Start ging angesehen und danach machte ich mich auf den Weg zur Kurve bei der Hubertus-Kapelle. Laut Info von Jürgen sollte ich dort die besten Shots machen können bezüglich Schräglage.

GSX-R 1000 vom ABI

feinste Technik am Bike - angeschliffen :-)

Köck's Cagiva mit MotoGP-Heizdecke

Da um 9 Uhr der Start angesetzt war machte ich mich auf zur Hubertus-Kapelle um einen guten Platz zu finden für meine Fotos. Da leider für das Event nur wenig Zuseher waren, hatte ich Glück und nur die Strecke und die Fahrer auf meinen Fotos. Es waren insgesamt 4 Läufe an dem Tag. 2 Läufe waren zur Probe, damit die Fahrer die Strecke kennen lernen konnten. Danach gab es 2 Rennläufe. Die gesamte Strecke war in 2 Abschnitte aufgeteilt. Die beiden Einzelzeiten wurden addiert und die schnellste Zeit gewann das Rennen.

Panorama Hubertus-Kapelle-Kurve

Gefahren wurde in 3 Klassen: Strassenmotorräder <750ccm, Strassenmotorräder >750ccm und Enduro <700ccm. Die Teilnehmer kämpften um jede Sekunde je Lauf. Dadurch legte auch der Fahrer der BMW den “Tuttlbär” in der obigen Kurve sanft auf den Boden, wodurch er sich die Zeit des 1. Laufs zerstörte. Toll war auch der 10 jährige Teilnehmer mit seiner Motocross. Er hatte auf alle Fälle alle Sympathiepunkte.

10-jähriger Teilnehmer auf seiner Kantn

Am Ende des Tages standen die Sieger der jeweiligen Klasse fest. In der Klasse >750ccm Strassenmotorräder konnte sich Jürgen “ABI” Arbeithuber mit zwei konstant schnellen Läufen den ersten Platz sichern. Und <750ccm konnte Manfred Köck sich den 3. Platz am Stockerl sichern. Ich möchte beiden zu den spitzen Plätzen gratulieren und bedanke mich auch für ein paar gute Fotos.

Jürgen “ABI” Arbeithuber: 1. Platz  mit einer Gesamtzeit von 56,48

ABI in der Schräglage

Manfred Köck am 3. Platz in seiner Klasse mit einer Gesamtzeit von 1:04,84

Manfred Köck in der Schräglage

Am Ende des Events musste ich nun ca. 900 Bilder aussortieren und ich war überrascht wie wenig nur wirklich Ausschuss sind. Somit hab ich nun eine weitere Sparte der Fotografie entdeckt und die macht wirklich Spaß, nicht nur das Fotografieren auch der Klang der Maschinen.

 

Fotos gibt es hier zu sehen: HIER KLICKEN (Bilder sind nach Startnummern geordnet)

Links: Triumph Club Wien

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